Keller History

1967 wurde erstmals im Universitätshauptgebäude eine Tafel aufgehängt, die über ein Projekt der Hochschulgruppe (HGL) der FDJ berichtete, den Keller des Palais auszuschachten und dort eine so genannte „taberna academica“ einzurichten, in der neben dem Genuss von Alkohol auch kulturelle Veranstaltungen möglich sein sollten. Die Bauphase zog sich insgesamt über drei Jahre hin. An dem Projekt beteiligten sich FDJler aller Fakultäten. Verzögerungen traten ein, weil durch die Sanierung des Palaisgebäudes auch am Keller Umbauten nötig wurden und weil es zeitweise Mangel an Material und freiwilligen Helfern gab.

In dieser Bauphase wurden drei größere Räume ausgeschachtet und auch verputzt, während heute die Ziegelwände freiliegen. Der Eintritt erfolgte über die Treppe zum Hof. In den Gesamtkosten von 120.000 Mark waren die Arbeiteinsätze von Studenten einberechnet, der Rest kam durch Sponsorengeldern, Arbeitseinsätzen im Fremdbetrieben und die Gewinnung von ehemaligen Absolventen zustande („Aktion KellerMark“) 1969 wurden noch einmal alle Kräfte mobilisiert, um zur 550 – Jahr – Feier der Universität Rostock den Klub eröffnen zu können. Die Eröffnungsfeier sollte am 11.11.1969 beginnen. Geplant war ein „buntes Programm, an dem unsere Singegruppen beteiligt sein werden“. 
Für den Betrieb des Kellers sah die FDJ-HGL ein umfangreiches Kulturprogramm vor, zu dem Lesungen, Singeabende, Kabarettprogramme, politische Diskussionen und Tanzveranstaltungen gehörten. Durch die Geschäftsordnung wurden Details wie der Eintrittspreis von 1,- Mark, die Öffnungszeiten von Dienstag bis Freitag oder die Zutrittsvorraussetzungen für Gäste festgelegt. 

In dem Maß, wie in Rostock Anfang der 70er weitere Klubräume für Studenten entstanden (Landwirtschafts- Technik [LT], Schiff Technik [ST], Tierproduktion [TP], Filmclub Mensa, Interclub, Melioration [Meli]…), verlagerten sich die Aktivitäten des FDJ-Studentenklubs, auf mehrere Lokalitäten. IN den 80er Jahren wurde der Kellerhof im Sommer für Freilichtveranstaltungen benutzt. Hier traten berühmte Künstler wie Lift, Pankow, Angelika Weiz und Kurt Demmler auf. 
Nach der Wende wurde die nicht mehr existente FDJ-HGL durch einen gewählten Studentenrat (StuRa) ersetzt. Dieser versuchte in Zusammenarbeit mit den Klubleitern, neue Wege auf dem „Freizeitfeld“ von Studenten für Studenten einzuschlagen. Hierbei wurde eine Kommerzialisierung der Klubs zunächst abgelehnt.

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DIENSTAG FREIER EINTRITT und die Getränke zu alten Preisen
MITTWOCH FREIER EINTRITT VON 21.00 -22.00 UHR * 
FREITAG UND SAMSTAG FREIER EINTRITT VON 22.00 – 23.00 UHR* 
Mittwoch 21.00 bis 23.00 Uhr TWO FOR ONE zwei Getränke zum Preis für einen* 

* bei Sonderveranstaltungen entfällt das Angebot